Haut- und Laserzentrum Freising

Computergestützte Muttermalanalyse
zur Hautkrebsvorsorge in Freising

Die computergestützte Muttermalanalyse (digitale sequentielle Videodermatoskopie) ist eine wertvolle Ergänzung des Hautkrebsscreenings. Bei dieser Art der Hautkrebsvorsorge werden auffällige Muttermale mit einem Auflichtmikroskop und einer speziellen Kamera aufgenommen und in den PC übertragen.

Wie schon zuvor mit dem Dermatoskop können Hautveränderungen in ihrer Struktur systematisch analysiert werden. Durch die Anwendung von polarisierendem Licht bzw. von Kontaktgelen verschwindet der trübende Effekt der normalen Hornhaut und Pigment-, Gefäß- und Oberhautstrukturen werden wesentlich besser sichtbar. 

Die Archivierung und die Auswertung bei der computergestützten Muttermalanalyse erfolgen mit einer speziellen Software (Fotofinder Systems).

Durch Vergleiche im Zeitverlauf können objektiv fein strukturelle Veränderungen frühzeitig erkannt werden und schwarzer Hautkrebs (Melanome) im möglichst frühen Stadium diagnostiziert werden. Mithilfe der computergestützten Muttermalanalyse gelingt eine dramatische Verbesserung der Prognose, sollte bei Ihnen tatsächlich ein Melanom entstehen.

Eine neue Dimension bei der Bewertung von Hautläsionen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist in vielen Bereichen noch ein abstraktes Konzept, doch in der Hautkrebsvorsorge bereits Realität: Der neue FotoFinder Moleanalyzer pro bringt Artifical Intelligence (AI) über den optionalen AI-Score direkt in die Hautarzt-Praxis.

Muttermalanalyse

Künstliche Intelligenz in der Dermatoskopie

Der Moleanalyzer pro arbeitet mit einem Deep-Learning-Algorithmus. Dabei wird die menschliche Fähigkeit, aus Beispielen und Erfahrungen zu lernen, auf den Computer übertragen. Künstliche neuronale Netzwerke ermöglichen komplexes maschinelles Lernen, das biologischen Lernprozessen ähnlich ist. Das neuronale Netz des Moleanalyzer pro wurde dazu in den letzten Jahren mit einer großen Anzahl dermatoskopischer Bilder trainiert – und der Information, ob es sich dabei um benigne oder maligne Läsionen handelt. Die kontinuierliche „Fütterung“ des Algorithmus gelingt dank Kooperationen mit Ärzten aus der ganzen Welt! 

Durch den Einsatz dieses Programmes erhöhen wir die Diagnosesicherheit für Sie!

https://www.fotofinder.de/technologie/hautkrebsdiagnostik/kuenstliche-intelligenz/

Literatur: Haenssle HA, Fink C, Schneiderbauer R, Toberer F, Buhl T, Blum A, Kalloo A,Hassen ABH, Thomas L, Enk A, Uhlmann L; Reader study level-I and level-II Groups. Man against machine: diagnostic performance of a deep learning convolutional neural network for dermoscopic melanoma recognition in comparison to 58 dermatologists. Ann Oncol. 2018 Aug 1;29(8):1836-1842.

Weltneuheit in der Hautkrebsvorsorge:
mikroelektrische Impendanzmessung mit dem Nevisense (Scibase)

Mit der mikroelektrischen Impendanzmessung von malignitätsverdächtigen Pigmentläsionen mit dem Nevisense (Scibase, Schweden) hat sich in den letzten Jahren eine diagnostische Technik durchgesetzt, die eine wichtige Bedeutung für die Hautkrebsfrüherkennung besitzt und der Hautkrebsvorsorge dient. 

Mit diesem System lassen sich optisch nicht sichtbare Veränderungen von Melanozyten, den Pigment bildenden Zellen der Haut, erkennen. Gutartige Muttermale (Pigmentnaevi) sind aus gleichförmigen Melanozyten aufgebaut, die elektrischem Strom unterschiedlicher Wellenlänge einen definierten, gleichförmigen Widerstand (=Impedanz) bieten. 

Regelmäßige Hautkrebsvorsorge
unterstützt Frühentdeckung der Melanome

Bösartige Läsionen, d.h. Melanome (schwarzer Hautkrebs) sind durch unregelmäßige, ungleich große, ungleich verteilte Melanozyten gekennzeichnet, die ein auffälliges Impendanzmuster hervorrufen. Das Nevisense Gerät der Firma Scibase ist in der Lage diese Veränderungen zu analysieren und einen Punktwert (Score) zu berechnen, der mit der Wahrscheinlichkeit korreliert, mit der die jeweilige Läsion bösartig ist.

Gutartige Läsionen werden bei der computergestützten Muttermalanalyse mit 98-prozentiger Sicherheit als solche erkannt (Score 1-3), d.h. verdächtige Muttermale müssen zur Klärung der Diagnose nicht operiert werden. Zeigt die Analyse einen Malignitätsverdacht an (Score 4-10) erfolgt die Entscheidung zur Operation in Absprache mit uns. Vereinbaren Sie telefonisch einen Termin zur computergestützten Muttermalanalyse in unserer Praxis in Freising. Wir nehmen die Hautkrebsvorsorge ernst, Sie sollten das auch!